DIE BOLA-GESCHICHTE

Im Jahr 1948 veranstaltete der CVJM Landesverband Württemberg zum ersten Mal ein Zeltlager für Jungen am Ufer des Bodensees. Unter einfachsten Bedingungen fanden größtenteils verwaiste Kerle für kurze Zeit ein Zuhause, das viele von ihnen weit über den Sommer hinaus prägen sollte. Eine Segensgeschichte begann, die sich ab sofort und ohne Unterbrechung jährlich wiederholte.

Über 70 Jahre später sind wir immer noch da. Jeden Sommer erleben mehr als 200 Jungs unvergessliche Tage. Genau wie damals. Manches hat sich verändert: Material und Technik sind mittlerweile auf einem nie da gewesenen Stand. Neue, überraschende und spektakuläre Programmideen kommen jährlich hinzu – ja, das BOLA erfindet sich in großen Teilen immer wieder neu. Und wird dadurch nie alt. 

In den entscheidenden Punkten aber ist vieles wie früher: Ein enormes Team von Mitarbeitenden glaubt gemeinsam an eine große Sache. Jungs erleben dadurch Gemeinschaft, Freundschaft, Leidenschaft. Und sie hören von einem Gott, der sie liebt und der im Gegensatz zu den begrenzten BOLA-Tagen nicht mehr aufhört. 

So überträgt sich die Segensgeschichte eines Zeltlagers bis heute auf das Leben vieler einzelner und kostbarer Menschen.